Ärzteseminar für Anthroposophische Medizin – CH

DIE ALPINEN KRÄFTE UND IHRE ARZNEIPFLANZEN

In der ur- und eigentümlichen Berglandschaft des Unterengadins mit ihrer reichhaltigen und vielfältigen Flora wollen wir den Elementen näher kommen und die Arzneipflanzen als Wesen darin erfahren.

Durch pharmazeutische Aufschliessung der Elemente können wir weitere Qualitäten kennenlernen und uns dem Wesen der Pflanze und seinen inneren Kräften weiter nähern.

Das Wissen um die Heilpflanzen, das sich verwandelt in ein tieferes Kennenlernen und in ein Vertraut  werden ist ein anthroposophischer Erkenntnisweg zur Heilpflanze und das Tor zu einer ganzheitlichen und intuitiven Phytotherapie.

Heilpflanzen und ihr therapeutischer Bezug zum Menschen:

Im Zentrum stehen Exkursionen in die Umgebung mit dem Wahrnehmen und Begegnen von Heilpflanzen in der Natur. Am späteren Nachmittag erfolgt die Aufarbeitung der Exkursionsergebnisse insbesondere mit dem Bezug zum Menschen. Dazu gehört auch der Austausch über konkrete medizinische Anwendungen.

Wahrnehmung und Denken und entsprechende Übungen als Grundlagen der ärztlichen Tätigkeit:

Zur Arbeit auf dem Feld gehören auch kleinere Wahrnehmungsübungen zu den Elementen und Naturreichen.
Ergänzend gibt es Beiträge zu den theoretisch-gedanklichen Grundlagen von Naturbeobachtungen und
Wahrnehmungsübungen. Ein besonderer Anlass ist auch das Beobachten, Erleben und Erkennen der Geburt des Tages.

Pharmazeutisch-alchemistische Prozesse zu Sal, Sulfur und Merkur werden am Abend durchgeführt; wir
sehen und erleben sie und stellen selber eine eigene Pflanzentinktur her.

Je nach aktueller Situation gibt es ad hoc die Möglichkeit zur fakultativen Teilnahme an einer Morgen- und/
oder Abendbeobachtung.

Zur Vorbereitung wird den Kursteilnehmer*innen ein von Cliff Kunz verfasstes Begleitheft zur Physiognomie
und Dynamik von Arzneipflanzen elektronisch zugestellt werden.

 

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