Von der Stellung des Arztes zwischen geistiger Welt und Patient – das Ätherwirken im Heilprozess

Voranzeige der Ärztetagung
in der Rudolf Steiner-Halde
vom 18. – 20. November 2021

Von der Stellung des Arztes zwischen geistiger Welt und Patient −
Das Ätherwirken im Heilprozess

Nachdem die vergangene Tagung den Fragen von Immunität und Ichheit gewidmet war, wollen wir uns
dieses Mal der Stellung des ärztlichen Tuns mit seinen kosmischen Bezügen und dem Heilen mit
besonderem Blick auf das Ätherische zuwenden.

Wer als Arzt wirkt, stellt sich damit in einen Weltenzusammenhang. Sich diesen zum Bewusstsein zu
bringen, ist eine Zeitenforderung. Welches sind die Quellen, aus denen sich die Impulse individuellen
ärztlichen Handelns speisen? Ist es Nächstenliebe, ist es Heilerwillen oder anderes? Woher beziehen wir
die Direktiven unseres ärztlichen Handelns? Vom universitär Gelernten, aus Leitlinienkatalogen oder
aus individuell erworbener Erkenntnis auf dem Boden einer Wissenschaft, die mit dem Geist Ernst
macht? Kaspar Appenzeller hat es so ausgedrückt:
„Die Welt braucht ein von Geisterkenntnis durchdrungenes modernes Arzttum.“

Oder wie Rudolf Steiner es am Heiligabend 1916 formuliert hat:
„Aber es wird eine Zeit kommen, und wohl ist sie nicht mehr ferne, wo das Menschheitskarma soweit sein wird, dass die
Medizin, die Heilkunst, aufnehmen wird die Impulse, die aus der geistigen Erkenntnis kommen.“

Diese Geisterkenntnis muss, will sie wirklichkeitsgemäß in die Verhältnisse von Gesundheit und
Krankheit eingreifen, konkret sein. So kann man sich zum Beispiel bei jeder Begegnung mit einem
neuen Patienten fragen, was wohl die Wesen aus der Hierarchie der Angeloi, die diese Kreuzung der
Lebenswege von Arzt und Patient jetzt herbeigeführt haben, von uns erwarten. Was können wir als
Ärzte tun, um den von der Engelwelt in uns gesetzten Erwartungen gerecht zu werden? Trotz aller
vielleicht persönlich empfundenen Unzulänglichkeiten sollten wir doch so behandeln, dass das
kosmische Bewusstsein mitspricht.

Senkt man den therapeutischen Blick in die Lebensverhältnisse des Menschen, wird man nicht umhin
kommen, sich mit dem Ätherischen zu befassen. Wie können wir uns ihm erkenntnismäßig nähern, wie
seine Gesetze ergründen? Wie kann das Heilen im Sinne des Ätherischen erfolgen? Uns immer tiefer
mit dem Äther vertraut zu machen, ist einer der zentralen Impulse unserer Ärztetagung seit ihren
Anfängen in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts. WS

Wie immer erbitten wir eine rege Beteiligung der Tagungsteilnehmer durch Beträge aus ihrem
Erfahrungsschatz.

Die Tagung wird von Sprachgestaltung, Singen und Heileurythmie begleitet sein. Sie werden später das
detaillierte blaue Programm erhalten.

An anthroposophisch erweiterter Herzauskultation nach Dr. Appenzeller interessierte Ärzte können sich schon
am Mittwoch, dem 17.11.2021 um 20.00 Uhr über ihre Erfahrungen austauschen.

Für den Trägerkreis
Christoph Beckmann, Köln            Katharina Schlüter, Witten
Bernhard Maurer, Neuwied           Wilfried Schubert, Köln
Björn Riggenbach, Neuchâtel        Christoph Schulthess, Ascona
Eva Streit, Arlesheim

Vis. Christoph Schulthess               Björn Riggenbach
Dr. med. Ch. Schulthess, Via Collinetta 25, 6612 Ascona. Tel. +41(0)91 850 20 03
Dr. med. B. Riggenbach, Fbg. de la Gare 29, 2000 Neuchâtel. Tel. +41(0)32 721 40 3

www.haldetagung.ch