AGAT Arbeitsgruppe anthroposophische Therapien

Interprofessionelle Fortbildungstage zum Thema
Die Atmung und ihre Bedeutung bei Erschöpfung, Burnout und Depression

Samstag, 24. Oktober 2026 und Samstag, 20. Februar 2027

für Ärzt:innen, Therapeut:innen und Studierende

Erschöpfung, Burnout und Depression fordern eine ganzheitliche, interprofessionelle Perspektive. Der erfahrungsbasierte, praxisnahe Tag der AGAT bringt Ärzt:innen, Therapeut:innen und Studierende zusammen und macht anthroposophische Therapien erlebbar und verstehbar.

Im Fokus steht die Atmung als verbindendes Element zwischen Diagnostik, Therapie und Therapieerfahrung.

Therapierichtungen am Samstag, 24. Oktober 2026
Heileurythmie (noch offen), Rhythmische Massage Therapie (Ricarda Zawadzki) Sprachtherapie (Esther Böttcher, Franziska Schmidt-von Nell)

Therapierichtungen am Samstag, 20. Februar 2027
Maltherapie (voraussichtlich Maja Schleuniger), Musiktherapie (noch offen, Anna-Barbara Hess), therapeutisches Plastizieren (voraussichtlich Peter Scholtes)

Ort
Rudolf Steiner Schule Aargau, Alte Bernstrasse 14, 5503 Schafisheim

Kosten
Fachärzt:innen CHF 260.-
Assistenzärzt:innen und Therapeut:innen CHF 200.-
Studierende CHF 80.-
Das Mittagessen mit Getränken sowie die Pausenverpflegungen sind im Tagungspreis inbegriffen. Eine Kostenreduktion kann individuell beantragt werden.

Anerkennung
Für jeden Fortbildungstag werden 5,5 VAOAS-Credits vergeben.

Anmeldung
Bitte melden Sie sich per Mail an: ab.hess@hotmail.ch verbindlich an bis am 4. Oktober 2026.
Für Fragen oder kurzfristige Mitteilungen: A-B. Hess 076 401 46 89

Bezahlung
Wir bitten Sie, den Tagungspreis mehrere Tage vor dem Anlass über den untenstehenden QR-Code oder die IBAN Nr. CH94 0900 0000 1682 5931 0 zu bezahlen – mit dem Vermerk «Teilnahmegebühr AGAT Fortbildungstage». Vor Ort besteht die Möglichkeit, den Tagungspreis in bar oder per Twint zu begleichen.

Bei Fragen oder kurzfristigen Mitteilungen gerne telefonisch unter 076 401 46 89

Der Vorbereitungskreis
Cem Yetimoglu (Arzt), Barbara Mangold-Frey (Sprachgestaltung), Ricarda Zawadzki (Rhythmische Massage Therapie), Anna-Barbara Hess (Musiktherapie)

Mut des Heilens

Zu Ita Wegmans 150. Geburtstag

Die Konferenz zu ihrem 150. Geburtstag am 22. Februar 2026 würdigt Ita Wegmans umfangreiches Lebenswerk im Bereich der anthroposophischen Heilkunst und Heilpädagogik, ihren Einsatz für unzählige Menschen in Not, ihre wache geschichtliche Urteilskraft und Widerstandsleistung, aber auch ihr soziales Engagement für eine weltoffene, weltverbundene Anthroposophische Gesellschaft und für das Goetheanum als einer Freien Hochschule für Geisteswissenschaft in kosmopolitischer Ausrichtung.
Im Zentrum der Konferenz, die von der Allgemeinen Anthroposophischen Sektion, der Medizinischen Sektion und der Sektion für Heilpädagogik und inklusive soziale Entwicklung gemeinsam veranstaltet wird, steht die Frage nach der ZUKUNFT. „Ita Wegman kannte keine Resignation“, betonte Madeleine van Deventer. „Hoffnungslos, dieses Wort gab es nicht für sie.“ Emanuel Zeylmans van Emmichoven sprach von Ita Wegman als einem inspirierenden Genius der Anthroposophie, und er war der Überzeugung, dass der innere Anschluss an sie, ihre Wirkensintentionen und Motive die anthroposophische Bewegung und das Goetheanum weiterführen wird, in eine heilsame, michaelische Zukunft in einer bedrohten Welt.

„Ich bin für Fortschreiten.“ (Ita Wegman)

Peter Selg für den Vorbereitungskreis

 

Wann: 20.–22. Februar 2026

Wo: Schreinereisaal, Goetheanum, Rüttiweg 45, 4143 Dornach

Veranstalter: Medizinische Sektion am Goetheanum

Annerkennung: 7,5 Credits VAOAS

Interprofessionelles Intensivseminar

Perspektiven für eine menschliche Medizin

Im Seminar lernen Sie, wie Sie mit Patient:innen in eine vertiefte therapeutische Beziehung treten und ihre körperlichen, seelischen und geistigen Ebenen in Gesundheit und Krankheit wahrnehmen können. Sie erfahren, wie diese Beobachtungen und Erkenntnisse in ein ganzheitliches Behandlungskonzept integriert werden können.

Sie vertiefen Ihr Verständnis für ganzheitliche Diagnostik und Therapie und entwickeln interprofessionell individuelle Behandlungskonzepte. Praxisnahe Fallarbeit, Vorträge, Bewegungselemente, Einblicke in die Anthroposophische Pflege und in künstlerische Therapien sowie interprofessioneller Austausch eröffnen neue Impulse für Ihre ärztliche Tätigkeit.

Das erwartet Sie:

  • Vertiefen Sie Ihr Verständnis für ganzheitliche Diagnostik und Therapie.
  • Entwickeln Sie gemeinsam mit anderen Ärzt:innen, Pflegefachpersonen und Therapeut:innen individuelle Behandlungskonzepte.
  • Lernen Sie Methoden der Anthroposophischen Medizin kennen, die Ihre ärztliche Tätigkeit bereichern.
  • Erleben Sie praxisnahe Fallarbeit, Vorträge, Übungen und interprofessionellen Austausch.
  • Erfahren Sie, wie Medizin, Pflege und Therapie gemeinsam Lösungen entwickeln.
  • Vernetzen Sie sich mit Kolleg:innen aus unterschiedlichen Gesundheitsberufen.
  • Erleben Sie, wie eine sinnstiftende Tätigkeit Ihre Resilienz fördert und finden Sie neue Motivation für Ihren Beruf.
  • Lernen Sie eine gemeinsame Sprache zu entwickeln, die die interprofessionelle Verständigung fördert.
  • Profitieren Sie von anerkannten Fortbildungspunkten (19 Credits VAOAS, 30 Stunden Stufe A und 30 Stunden Eigenarbeit GAÄD).

Dank der Unterstützung durch die IFAAM können auch in diesem Jahr wieder Fördertickets für Personen in Erstausbildung angeboten werden.

Nähere Informationen zum Angebot, zu den Fördertickets und zur Anmeldung finden Sie auf unserer Website: https://www.akademie-arlesheim.ch/entdecken.

Wann: Von 19. bis 22. März 2026

Wo: Klinik Arlesheim, Pfeffingerweg 1, 4144 Arlesheim

Anerkennung: 19 Credits VAOAS

07.02.2026

Der Merkurstab – Zeitschrift für Anthroposophische Medizin

Der Merkurstab startet thematisch mit dem dauerhaft aktuellen Thema „Erschöpfung“. In diesem Themenheft stellen Ihnen die Autor:innen unterschiedliche Erschöpfungserkrankungen vor und geben Behandlungsanregungen auf Basis ihrer eigenen fachärztlichen oder therapeutischen Expertise. Anschauliche Kasuistiken geben Einblick in die integrativ gedachten Therapieansätze, wie sie für die Anthroposophische Medizin typisch sind. Lesen Sie im Interview mit Dr. med. Stefan Schmidt-Troschke, wie und warum er so engagiert den politischen Rahmen für eine zukunftsfähige Medizin mitgestaltet.

Einzelheft- und Abobestellungen unter: service@merkurstab.de oder https://abo.merkurstab.de

Mit dem Merkurstab-Newsletter bleiben Sie über jedes neue Heft auf dem Laufenden: https://newsletter.merkurstab.de

Research Congress 2026 Medical Section

Whole medical systems research

(Konferenzsprache Englisch)

In this congress we bring together experts on whole medical systems (research) from
conventional medicine, TCIM and AM. After presentations on whole medical systems
research (methodology), the application of whole medical systems research, the
contribution of AMPs and non-pharmacological AM therapies on two indications
(functional disorders and depression), and research in anthroposophic medical
anthropology, there is room for plenary discussions and workshops to deepen our
understanding and to strengthen our research and education skills. In addition, all other
recent AM research results will be presented in oral or poster presentations and
workshops.
We invite all researchers, doctors, therapists, students, policy makers, board members of
professional associations, education professionals and patient representatives
(interested) in the field of AM whole medical systems (research) to participate.

The preparatory group,
Prof. Dr. Erik W. Baars, Dr. Karin Michael, Prof. Dr. David Martin, Dr. Friedemann Schad

When:

Where:
at the Goetheanum, Rüttiweg 45,4143 Dornach

Anerkennung:
15 Credits VAOAS

Arlesheimer Studientag Mistel und Krebs 2026

Baldurs Wandlung

Leibliche, seelische und geistige Entwicklungsaspekte bei der Krebserkrankung

Wege der therapeutischen Begleitung

Die nordische Mythologie berichtet von dem Sonnengott Baldur, der von dem listigen Loki mittels des blinden Hödur und der Mistel zu Tode gebracht wird.

Wer ist dieser Baldur, der in das finstere Reich der Hel hinabsteigen musste, und von dem Rudolf Steiner sagt, dass er durch den Christus neu belebt werde (02.04.1915, GA 161)?
Was mag Baldur mit den Wegen zu tun haben, die Patient:innen in der Auseinandersetzung mit einer Krebserkrankung beschreiten?
Was bedeutet der Umgang mit einer solchen Erkrankung im leiblich-ätherischen, seelischen, geistigen und biographischen Sinne?
Wie können diese Prozesse therapeutisch begleitet werden?
Kann Baldur zu einem Helfer auf dem Weg werden, für Patient:innen wie Therapeut:innen?

Beim Studientag Mistel und Krebs 2026 wollen wir zunächst die mythologischen Bilder der Baldur-Sage in den Blick nehmen. Auf dieser Grundlage werden wir uns sodann von verschiedenen Gesichtspunkten den aufgeworfenen Fragen nähern. Die Psychoneuroimmunologie bietet spannende Perspektiven für ein multidimensionales Verständnis der Krebserkrankung, mit therapeutischen Implikationen. Psychoonkologie und salutogenetische Ansätze können wesentlich zur Stärkung der Selbstwirksamkeit im Umgang mit dem Krankheitsgeschehen beitragen. Am individuellen Patientenschicksal konkretisieren sich die Fragen und Wege des Antwortens. Daher münden die Betrachtungen des Studientags in eine Fallvorstellung. In Arbeitsgruppen können verschiedene Aspekte seminaristisch vertieft oder praktisch im künstlerisch-therapeutischen Tun erfahren werden.

Vortragende:
Dr. sc. nat. Konrad Urech
Prof. Harald Walach
Josef Ulrich
Dr. med. Angela McCutcheon

Arbeitsgruppen:
Selbstwirksamkeit im Heilungsprozess – Josef Ulrich
Kann Entwicklung ohne Verwundbarkeit gelingen? – Cäcilia Weiligmann
Pastoralmedizin – Martin Wittchow
Musiktherapie – Zoltan Budai

Wann:
30. – 31. Oktober 2026 (Anmeldeschluss: 16. Oktober 2026)

Wo:
Therapiehaus Klinik Arlesheim
Pfeffingerweg 1
4144 Arlesheim

Anerkennung: 8 Credits VAOAS

Haldetagung April 2026

Schützende Ermutigung und heilsame Stärkung als ärztliche Aufgaben

Wann:
22. – 25. April 2026

Wo:
Rudolf Steiner-Halde, Goetheanum, Rüttiweg 45, 4143 Dornach,

Die Tagung richtet sich an alle Ärztinnen und Ärzte, die ein lebendiges Interesse haben an der Erweiterung der Medizin durch die Anthroposophie Rudolf Steiners.

Besonders jüngere Kolleginnen und Kollegen, die erste Schritte in der anthroposophischen Medizin tun möchten, sind uns herzlich willkommen.

Internationale Jahrestagung der Medizinischen Sektion am Goetheanum 2026

Stehen über Abgründen. Trauma, Entwicklung und Resilienz

Wir befinden uns in einer aufwühlenden Zeit, die uns in schneller Folge mit unterschiedlichsten Schwellenerlebnissen konfrontiert, indem Veränderungen zunehmend rasch und unerwartet auftreten. Einige dieser Umwälzungen fordern uns klar zu erhöhter geistiger Wachsamkeit auf, als Kennzeichen unseres Zeitalters der Bewusstseinsseele. Andere hingegen bringen schmerzhaftes Chaos, Trennungen, Traumata und Verluste mit sich – wobei die Grenze zwischen diesen beiden Erfahrungen nicht immer klar ist.

Auf der diesjährigen Jahreskonferenz der Medizinischen Sektion möchten wir einen geschützten Raum schaffen, um sowohl die bleibenden Wunden und Narben, die mit Traumata einhergehen, als auch meist unerwartete Entwicklungen hin zu geistigem Wachstum und neuer Resilienz besser zu verstehen. Wie können wir der Welt und unseren Mitmenschen in dieser Zeit hilfreich und heilsam begegnen? Wozu sind wir aufgerufen?

Herzliche Grüße im Namen des Vorbereitungskreises
Marion Debus, Karin Michael, Adam Blanning

Wann:

Wo:
Grosser Saal, Goetheanum, Dornach

Save the Date

Vertiefungsreihe Anthroposophische Pharmazie und Arzneitherapie VAEPS/VAOAS

Alles rund um Turmalin, Jaspis und Co. – mit Beiträgen aus geologischer, pharmazeutischer und therapeutischer Sicht.

Wann:
Samstag, 21. November 2026, 9.30 – 17.00 Uhr

Wo:
Weleda AG, Dychweg 14, 4144 Arlesheim

Anmeldung: 
Über die VAEPS-Webseite

Das detaillierte Programm folgt.

Mineralische Kompositionen nach dem Vorbild von Heilpflanzen

Solutio Ferri comp. – Urtica dioica

Vertiefungsreihe Anthroposophische Pharmazie und Arzneitherapie VAEPS/VAOAS

Wann:
Samstag, 25. April 2026, 9.30 – 17.00 Uhr

Wo:
Weleda AG, Dychweg 14, 4144 Arlesheim

Das detaillierte Programm finden Sie in der Box „Weitere Informationen“ weiter unten auf dieser Seite.

Die Herstellung «Mineralischer Kompositionen nach dem Modell von Heilpflanzen» geht auf eine Anregung Rudolf Steiners zurück (vgl. u.a. 28.10.1922, GA 314). Sie stellt einen eigenständigen pharmazeutischen Ansatz dar, der nicht in den überlieferten Traditionen zu finden ist, sondern konsequent aus der anthroposophischen Geisteswissenschaft heraus entwickelt wurde.

Im Unterschied zu pflanzlichen Arzneimitteln wird dabei nicht die Pflanzensubstanz selbst verarbeitet. Vielmehr werden Präparate hergestellt, die ausschliesslich aus mineralischen Komponenten bestehen. Grundlage für den pharmazeutischen Prozess bei der Herstellung ist die genaue Beobachtung, wie eine bestimmte Heilpflanze mit den Stoffen umgeht: Welche Prozesse vollzieht sie beim Wachsen, beim Umwandeln und beim Strukturieren von Substanzen auch jenseits dessen, was rein analytisch-chemisch erfasst werden kann? Diese charakteristischen Substanzprozesse werden im Labor gezielt nachgebildet. Rudolf Steiner beschreibt diesen Vorgang als die Schaffung eines „Funktionszusammenhangs“.

So entsteht ein Heilmittel, das aufgrund seiner mineralischen Zusammensetzung einen starken Bezug zur Ich Organisation aufweist, was ihm eine spezifische therapeutische Wirkrichtung verleiht. Diese Tatsache ist grundlegend, da in Zukunft gerade das Verhältnis des menschlichen Organismus zum Ich intensiver werden wird.

In dieser vertiefenden Fortbildung wird am Beispiel der Brennnessel und ihrer mineralischen Komposition „Solutio Ferri comp.“ aufgezeigt, wie solche Arzneimittel hergestellt werden und welche Gesichtspunkte für ihren praktischen Einsatz relevant sind.

Referierende:
Dr. med. Andreas Arendt, Facharzt Allgemeine Innere Medizin
Albert J. Schmidli, Chemotechniker
René Schwarz, Naturheilpraktiker, Referent und Beratung Komplementärmedizin

Zur Veranstaltungsreihe:
Mit der Vertiefungsreihe Anthroposophische Pharmazie und Arzneitherapie
wird zweimal pro Jahr eine Weiterbildungsveranstaltung angeboten, in deren Rahmen jeweils eine Substanz bzw. ein Präparat aus dem Arzneimittelschatz der anthroposophischen Pharmazie und Medizin eingehend behandelt wird – von der Substanz über den pharmazeutischen Prozess bis zur therapeutischen Anwendung. In pharmazeutisch-ärztlicher Zusammenarbeit üben wir gemeinsam, die Brücke von der Natur zum Menschen, vom Wesensverständnis des Arzneimittels zum menschenkundlichen Erfassen des individuellen Heilbedarfs zu schlagen und so zu einem vertieften Verständnis der Ratio unserer Arzneimittel zu gelangen.

Zielpublikum:
Die Veranstaltungen der Vertiefungsreihe Anthroposophische Pharmazie und Arzneitherapie richten sich an
Apotheker:innen, Ärzt:innen, Pharmazie- und Medizinstudierende in höheren Semestern sowie Interessierte
aus den Gesundheitsberufen, die über Vorkenntnisse im Bereich der Anthroposophischen Medizin und
Pharmazie verfügen und diese vertiefen möchten.

Akkreditierung:
Für die Veranstaltung werden folgende Fortbildungspunkte vergeben:
VAOAS: 5 Credits
FPH-Punkte in den Bereichen FPH KMPhyto und FPH Offizin beantragt.

Teilnahmebeitrag:
CHF 150.- (Mitglieder VAEPS und VAOAS: CHF 130.-), inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung.
50% Rabatt für Studierende

Anmeldung:
Online unter www.vaeps.ch
Anmeldeschluss: 18. April 2026

Kontakt und Informationen:
E-Mail: info@vaeps.ch
Website: www.vaeps.ch