Der Merkurstab – Zeitschrift für Anthroposophische Medizin

Wir begrüßen Sie mit dem 75. Jahrgang unserer Zeitschrift! Sie erhalten einen Einblick in den Entwicklungsprozess der „WHO Benchmarks for Training in Anthroposophic Medicine“, die die Anerkennung der AM international befördern sollen. Weitere Artikel informieren über anthroposophisch-medizinische Behandlungsmöglichkeiten bei Long-COVID und über die Wirkung der Anthroposophischen Therapeutischen Sprachgestaltung bei Asthma bronchiale sowie über den therapeutischen Einsatz der Birkenmistel.

 

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Ärzteseminar für Anthroposophische Medizin – CH
«ALLGEMEINE INNERE MEDIZIN UND PRAKTISCHE ANTHROPOSOPHISCHE PHARMAZIE»

Im Zentrum dieser Kurswoche stehen die anthroposophisch erweiterte Innere Medizin und
die anthroposophische Pharmazie.

Praktische anthroposophische Pharmazie:
Es wird eine Einführung geben in die fundamentalen Tria Principia. Der Schwerpunkt liegt
danach im praktischen Kennenlernen und selbständigen Durchführen pharmazeutischer
Prozesse in einem Laborraum der Weleda.
Dabei geht es vorab um die anthroposophischpharmazeutische Substanzbehandlung zur
Herstellung von Heilmitteln, d.h. es geht um den Prozess. Dies ist grundlegend, denn letztendlich heilen wir nicht mit Substanzen, wir heilen mit Prozessen. Damit sind die wichtigen Fragen berührt: Was ist ein Heilmittel? Was ist Heilung und wie geschieht sie?

Die innere Medizin steht im Zentrum der Humanmedizin. In dieser Kurswoche geht es um anthroposophisch erweiterte Gesichtspunkte und Vertiefungen in wichtige Fachgebiete. Wir wollen durch die ganzheitlichen, spirituell erweiterten Gesichtspunkte der anthroposophischen Medizin die Physiologie und Pathophysiologie wichtiger Fachgebiete und Volkskrankheiten verstehen. Dabei helfen uns die realen Aspekte der Drei- und Viergliederung von der Diagnose bis zur Therapie. Viele praktische und bewährte Therapievorschläge werden vorgestellt.
Fragen, Dialog und Erfahrungsaustausch sind hier besonders erwünscht.

Kardiologie: Wir nähern uns dem Sonnenorgan des Menschen, dem Zentralorgan des menschlichen
Organismus – dem Herzen. Rudolf Steiner hat es auch als «Schicksalsorgan», «Zukunftsorgan» und
«Sinnesorgan zum inneren Wahrnehmen» bezeichnet.
Konkret geht es um das Herz als Stauorgan mit dem Bild der Herzinsuffizienz als Pathologie und die
sich daraus ergebenden Therapieprinzipien mit konkreten Heilmitteln.

Es geht um das Herz als Ausgleichsorgan mit den Herzrhythmusstörungen als fassbare Krankheiten
und den entsprechenden Heilmitteln.
Das Herz ist auch ein Wahrnehmungsorgan und insbesondere mit dieser Funktion im Zusammenhang
steht die Sklerose (z.B. KHK, Hypertonie).
Zu häufigen kardiologischen Krankheitsbildern werden der Heilbedarf und die entsprechenden Heilmittel dargestellt.

Pneumologie: Das Leben beginnt mit einer Einatmung und endet mit einer Ausatmung. Die Lunge
und der Atmungsprozess beeinflussen den ganzen Organismus das ganze Leben lang. Es werden
häufige Krankheitsbilder wie das Asthma bronchiale, die COPD und die Pneumonie behandelt. Je nach
Konstitution (Neurasthenie – Hysterie) wird die gleiche Krankheit ganz anders behandelt. Es werden
praktisch-bewährte Therapien besprochen: pflanzliche und mineralische Heilmittel, aber auch Kunsttherapien und äussere Anwendungen.

Gastroenterologie: Die Leber ist das Lebensorgan, das Zentralorgan des Aufbaustoffwechsels, des
Wasserorganismus und des Ätherleibes. Der Galleprozess ist dazu ein polarer, ergänzender Prozess.
Mit den Leber-Galle-Prozessen in Zusammenhang stehen viele organische, funktionelle und seelische
Störungen, wozu es vielfältige Aspekte zu Wesensgliederwirksamkeit und therapeutischen Ansätzen
gibt.
Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind polare und paradigmatische Krankheitsbilder, an denen man
auch menschenkundlich und therapeutisch viel lernen kann.
Es werden weitere häufige und alltagsrelevante Krankheiten des Verdauungstraktes besprochen.

Wissenschaft und Anthroposophische Medizin: Es geht um die Wissenschaftsgrundlage der anthroposophischen Medizin und um wissenschaftliche Grundfragen z.B. zur Grundlagenforschung potenzierter Substanzen. Ganz wichtig sind auch die translationale und klinische Forschung und es werden
Möglichkeiten aufgezeigt, wie man in diesen Bereichen in der anthroposophischen Medizin forschen
kann. Vorgestellt werden auch praktische Studienbeispiele unter den Gesichtspunkten Wirksamkeit,
Qualität und Sicherheit.

Weitere Programmpunkte sind: eine Patientenvorstellung, eine weitere Krankengeschichte, eine wahrnehmungsorientierte Goetheanumführung aussen und innen und ein Beitrag zur ethisch-spirituellen
Entwicklung und ihrem Bezug zur therapeutischen Beziehung zur Patient*in

Internationaler Kleinkindkongress

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

immer dann, wenn Unsicherheit und Angst empfunden werden, ist die Gefahr am größten, dass uns genau dieser Blick, an den uns Matisse in diesem kurzen vorangestellten Zitat erinnert, verloren geht. Doch die Berücksichtigung der Sichtweise und Bedürfnisse des kleinen Kindes ist für die Welt von Morgen so entscheidend. Das Kind in dieser Lebensphase ist so offen wie ein Sinnesorgan, alle Eindrücke „rieseln“ tief in es hinein und sind prägend.

Immer deutlicher wird, wie stark das mütterliche Erleben und die professionelle Begleitung von Schwangerschaft und Geburt auf das Kind wirken. In der ersten Lebensphase haben die Eltern den größten Einfluss auf das Kind. Für uns als pädagogische und medizinische Fachkräfte ist es wichtig, sich dessen immer bewusst zu sein und entsprechend zu arbeiten.

Viele Eltern suchen neu nach ihrem Weg und die Sehnsucht nach innerer Sicherheit und einem Sinnzusammenhang der großen Fragen drängt herauf. Eltern am Anfang ihres Weges sind sehr offen, verletzlich und oft unsicher. Doch zu ihren Merkmalen gehört auch, dass sie – wie von Matisse in Worte gefasst – plötzlich die Welt wie durch die Augen ihres Kindes neu entdecken.

      • Welche Fähigkeiten brauchen wir Fachkräfte, um diesen Raum des Staunens nicht mit vorschneller Routine und entsprechenden Antworten zu schließen, sondern die große Chance der Veränderung in der Elternschaft zu unterstützen?
      • Wie begeistern wir Eltern, ihren Kindern das richtige Rüstzeug für ihre gesunde Entwicklung und für die Herausforderungen der Welt von morgen mitzugeben?
      • Wie gelingt es uns, den Resilienz schaffenden Faktoren Bindung und Geborgenheit Raum zu geben und sie von Anfang an aktiv zu fördern?
      • Wie können wir Ängste abbauen, Zuversicht stärken und die Erfahrung von Selbstwirksamkeit ermöglichen?

Die frühe Phase des Lebens wird in einem sehr hohen Maße davon geprägt, wie die Menschen gestimmt sind, die die erste Umgebung bilden. Die Covid-19-Pandemie hat weltweit Eltern und Kinder besonders getroffen und hat uns noch bewusster gemacht, wie wichtig der Schutz dieser Lebensphase ist. Daher hat auch die Arbeitsgruppe CARE I1 der Medizinischen Sektion (Schwangerschaft, Geburt und frühe Kindheit) die Aktion ins Leben gerufen „Hier darfst Du sein“. Dem Kind gehört unsere Aufmerksamkeit und wir schützen seinen Entwicklungsraum.

Wir freuen uns, dass es aller Voraussicht nach 2022 möglich sein wird, dass wir uns international am Goetheanum begegnen, unsere Erfahrungen teilen, unsere Beziehungen stärken und gemeinsam an zentralen Fragen zur gesunden Entwicklung des kleinen Kindes arbeiten. Bitte sprechen Sie auch Interessierte anderer Berufsgruppen in Ihrem Umfeld auf den Kongress hin an.

Das Programm 2022 haben wir neu gestaltet, sodass die zwei Mittagessen als fester Bestandteil dazugehören und im Tagungsbeitrag enthalten sind. Wir möchten diese gemeinsamen Mahlzeiten als Begegnungsmöglichkeit für die verschiedenen Berufsgruppen und Nationalitäten nutzen.

Für den Vorbereitungskreis der Arbeitsgruppe CARE I1, der Medizinischen und Pädagogischen Sektion.

 

Ina von Mackensen                                                     Georg Soldner

Arbeitskreis Kleinkind                                                 Medizinische Sektion am Goetheanum der Vereinigung der Waldorfkindergärten

 


 Der Arbeitsgruppe CARE I gehören internationale Vertreterinnen und Vertreter aus dem pädagogischen (Frühförderung, Kleinkind-, Sozial- und Heilpädagogik) wie aus dem entsprechenden medizinischen Bereich an (Frauen- und Kinderärzte, Kinder- und Jugendpsychiater, Hebammen, Pflegefachkräfte, Heileurythmisten, Körper- und Kunsttherapeuten). Der Arbeitskreis Kleinkind der Vereinigung der Waldorfkindergärten (AKK) wie die International Association for Steiner/Waldorf Early Childhood Education (IASWECE) fördern aktiv die Planung und Durchführung dieser Konferenz

Anthroposophic Medicine Research Congress

Dear colleagues from all medical professions,

To explore and fully understand the conditions of life and life itself, the methods and concepts of conventional (natural) science, based on a (post)modern worldview, do not appear to be sufficient. They need to be matched by methods and concepts from spiritual science. What are the consequences, challenges and opportunities / chances of an integrated holistic, i.e. natural and spiritual science based concept of life for science and for healthcare practice?

In the 2022 Anthroposophic Medicine research congress we will first explore worldviews, the contributions and limitations of conventional concepts of life and how spiritual science can help to improve our understanding of life. Then we will examine how we can study life in nature (plants, animals) and medicine; which conventional and anthroposophic methods can be used and what kind of results do they ‚produce‘? Subsequently we will hear how and with which results life processes are studied and addressed in Anthroposophic Medicine, for example in Anthroposophic Medicine diagnostics, eurythmy therapy, physiotherapy, biography work, psychotherapy, pharmacy, art therapy and nursing, and also in bio-dynamic agriculture and Waldorf education. In eight workshops these and other topics will be discussed further.

During the congress there will be poster sessions on Anthroposophic Medicine research, a performance of scenes of the Mystery Dramas (biography and karma) and the opportunity to have personal exchanges with researchers ‚on the market place‘. The congress will end with a plenary discussion on four questions:

  • What did we learn from the congress that is important for the future development of Anthroposophic Medicine?
  • Where do we stand with the concepts, methods and implementation of life knowledge?
  • Which questions do we have to answer through our research in the next 10 years?
  • How can we collaborate within and outside of Anthroposophic Medicine?
  • The congress is primarily meant for Anthroposophic Medicine healthcare professionals, healthcare students and researchers.

All participants are cordially invited to a common dinner on Friday. For the preparatory group

Prof. Dr. Ursula Wolf                               Prof. Dr. Erik W. Baars

Vegetabilisierte Metalle Mond, Argentum, Bryophyllum Argento cultum, Thuja occidentalis Argento culta, Oenothera Argento culta

Gerne möchten wir Euch auf die Online-Fortbildungsreihe «Vegetablisierte Metalle» mit Albert Schmidli und Dr. Kaspar Jaggi aufmerksam machen. Wir haben schon eine solche Fortbildung erlebt und es war so gut, dass daraus die Idee entstanden ist, die komplette Reihe anzubieten.

Wir freuen uns über eine zahlreiche Teilnahme und grüssen herzlich,

Jana Ertl, Kaspar Jaggi und Ursula Wolf

 

Anthroposophische Augenheilkunde

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Wir werden uns mit den autoimmunen und entzündlichen Erkrankungen des Auges beschäftigen und sie den sklerosierenden gegenüberstellen.

Alle Bereiche der dreigliedrigen Augenorganisation können betroffen sein. So werden wir uns mit den unterschiedlichen Formen der Konjunktivitis, Skleritis, Uveitis, Retinitis und ihren Zusammenhängen mit anderen systemischen Erkrankungen des Menschen beschäftigen und den entzündlichen, aber auch degenerativ-sklerotischen Prozessen nachgehen.

Krankheit entsteht, wenn sich die physiologische Wesensgliederwirksamkeit in der Augenorganisation verändert. In jedem Wahrnehmen verbinden sich die rezeptiv-aufnehmende und die nach außen blickende Aktivität. Es ist ein Atmungsprozess im Licht, der unser Wahrnehmen ermöglicht, aber auch mit den Gesundungskräften des Auges in Zusammenhang steht. Denn auch hier zeigt der Atmungsprozess seine heilende Wirksamkeit.

Wir werden unter diesem Aspekt die Arzneimittel der Augenheilkunde besprechen, genauso aber auch die Eurythmie und die Sprachgestaltung. Es ist eine große Freude, dass Frau Erika Hammer wieder aus ihrer reichen therapeutischen Erfahrung vortragen wird.

Augenerkrankungen sind häufig und werden auch in der hausärztlichen Behandlung angesprochen. Insofern richtet sich diese Tagung nicht nur an Augenärztinnen und Augenärzte, sondern auch an Kolleginnen und Kollegen, die in Klinik und Praxis Patientinnen und Patienten weiterführende Hinweise – in professioneller opthalmologischer Zusammenarbeit – zur anthroposophischen Augenheilkunde geben wollen.

In der Freude auf die gemeinsame Arbeit!
Matthias Girke und Georg Soldner

Ärztetagung VAOAS – 2. Vernetzungstreffen

 

Am 13. November 2021 (09:00–17:00 Uhr) findet in Winterthur das 2. Vernetzungstreffen der
anthroposophisch orientierten Ärzte und Ärztinnen in der Schweiz statt.

Das Vernetzungstreffen findet dieses Jahr in den Räumlichkeiten der Integrativen Medizin Winterthur
Baronenscheune statt. Das gibt uns die Gelegenheit, dieses wunderbare, in der Altstadt gelegene und
denkmalgeschützte Gebäude, welches neben einer Hausarztpraxis weitere Therapien beherbergt,
kennenzulernen.

Wie beim letzten Mal soll uns der Morgen eine innere ärztliche Stärkung ermöglichen, u. a. mit Sprachgestaltung, und der Nachmittag äusserlichen, organisatorischen und politischen Fragen gewidmet sein. Dazu haben wir bereits eine Zusage unserer Kollegin Gisela Etter, Präsidentin der UNION Schweizerischer komplementärmedizinischer Ärzteorganisationen.

Natascha Neumeister
Telefon: 031 660 40 00
E-Mail praxis.worblental@hin.ch

Ärzteausbildung Arlesheim

Die Ärzteausbildung Arlesheim richtet sich an Medizinstudierende, Ärztinnen und Ärzte und dauert 2 Jahre. Sie ist berufs- bzw. studienbegleitend aufgebaut. Die insgesamt 12 Module und 2 Intensivwochen sind in vier Semester gegliedert:  1. Semester „Der gesunde“ Mensch, 2. Semester „Der kranke Mensch“ (erster klinischer Abschnitt), 3./4. Semester „Organe und Therapie“ (zweiter klinischer Abschnitt mit u.a. Patientenvorstellungen).  Im klinischen Zusammenhang kann sich das Krankheitsverständnis, was anhand der großen Organsysteme (Darm, Herz, Lunge, Niere, Gehirn, Leber, Milz) entwickelt wird erweitern und in neue Therapiekonzepte aufgrund entsprechender Anamnese/Befunderhebung/Diagnosestellung umgesetzt werden.

Den Teilnehmenden steht eine elektronische Plattform zur Verfügung, wo Handouts und Video-Aufnahmen von Unterrichtseinheiten nachbearbeitet werden können.

Zwischen erstem Jahr und zweiten Jahr liegt eine von zwei Intensivwochen, das Praxistraining. Zu Beginn des 4. Semesters geht es in der zweiten Intensivwoche in den Schweizer Alpen um Heilmittelerkenntnis und Heilmittelherstellung. Der ganze Kurs endet mit einem verlängerten Abschlusswochenende an der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum in Dornach (CH).

Wichtige Grundpfeiler der Ausbildung sind zudem die wissenschaftliche Erarbeitung des anthroposophischen Menschenbildes, der Einbezug von künstlerischen und sozial-kommunikativen Methoden und die Entwicklung innerer Evidenz und klinischer Intuitionsfähigkeit anhand des anthroposophischen Übungs- und Meditationsweg.

Das berufsbegleitende Ärzteseminar für Anthroposophische Medizin VAOAS

Das Hauptziel des Ärzteseminars ist das Anwendenlernen der anthroposophischen Medizin, d.h. das Ausbilden von Fähigkeiten, die das selbständige Praktizieren der Anthroposophischen Medizin fördern.

Dies geschieht durch das vielfältige Kennenlernen der Grundlagen und vor allem durch das Vertiefen in verschiedene Fachgebiete der Anthroposophischen Medizin. Wir verstehen diese als eine wissenschaftliche und spirituelle Erweiterung der konventionellen Medizin.

Die Kurseinheiten des Ärzteseminars haben Weg- und Vertiefungscharakter. Dadurch soll nicht nur vertieftes, praxisorientiertes Wissen vermittelt, sondern v.a. auch die Entwicklung neuer ärztlicher Fähigkeiten unterstützt werden. Dabei spielen das künstlerische Üben und Erleben eine wichtige Rolle. Zu den Besonderheiten dieses Ausbildungsweges gehört die Kultur der Vielfältigkeit: die Vielzahl an Unterrichtenden und die wechselnden Veranstaltungsorte, an denen real anthroposophische Medizin praktiziert wird oder ein gelebter Bezug zu anthroposophischen Arbeitsfeldern besteht.

Schwerpunkte und Methodisches der Fortbildungen

  • Seminaristischer Arbeitsstil
  • Konkrete Krankheitsbilder und pathophysiologische Vorgänge durch anthroposophisch-medizinische Konzepte vertieft verstehen und dadurch eine rationale Therapie gewinnen und anwenden lernen
  • Patientenvorstellungen mit der Frage: was braucht es hier und jetzt?
  • Praktisches Üben und Erleben: Heileurythmie, Malen, Formenzeichnen, äussere Anwendungen, Sprachgestaltungstherapie, Plastizieren, Wahrnehmungs- und Denkübungen
  • Vertrauen in die Wahrnehmung sowie in das eigene Denken stärken als Grundlage der ärztlichen Urteilskraft – Üben in der Natur und an Texten
  • Wesensglieder und physiologische Aspekte des menschlichen Organismus – die gesunden und kranken Verhältnisse
  • Die Arzt-Patienten-Beziehung als Herzstück im Heilungsprozess
  • Substanzbetrachtungen und anthroposophische Pharmazie – Heilmittel herstellen
  • Der innere Weg des Arztes – Fragen der Spiritualität
  • Unterstützung und Verstärkung des Praxisbezugs durch die individuelle Mentorbegleitung
  • Individuelles Lernen im und am Gruppenprozess
  • Runder Tisch: Zeit für Fragen, Dialog, freien (Erfahrungs-)Austausch

Vegetabilisierte Metalle Jupiter, Stannum, Cichorium Stanno cultum, Taraxacum Stanno cultum

Gerne möchten wir Euch auf die Online-Fortbildungsreihe «Vegetablisierte Metalle» mit Albert Schmidli und Dr. Kaspar Jaggi aufmerksam machen. Wir haben schon eine solche Fortbildung erlebt und es war so gut, dass daraus die Idee entstanden ist, die komplette Reihe anzubieten.

Wir freuen uns über eine zahlreiche Teilnahme und grüssen herzlich,

Jana Ertl, Kaspar Jaggi und Ursula Wolf